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Abschied

Heute war der wirklich der schönste Tag in Mexiko bis jetzt. Nachdem die letzten 4 Wochen sehr schnell rum gegangen sind, hatte ich heute meinen letzte Tag in der Prepa. Das ist an sich eigentlich schade denn das Praktikum war echt toll.

Ich hatte eine deutsche Party geplant, also eine Abschiedsfete mit deutscher Musik, das alles war garnicht so einfach weil wieder Wahlen in der Schule statt fanden und alle Schüler das Gelände verlassen mussten aber ich habs irgendwie hinbekommen dass meine Kids rein durften. Und es war großartig! Viele hatten mexikanisches Essen mit, wir haben "Deine Schuld" von den Ärzten gesungen und es war einfach sehr sehr schön. Ich habe mexikanisches Spielzeug geschenkt bekommen, eine Brosche mit deutsch-mexikanischer Flagge, viele Süßigkeiten und einen Rucksack! Und das alles von meinen Schülern Anschließend als ich mich bedankt habe sind sie alle auf mich zugerannt und haben mich umarmt. Das wäre ja in Deutschland nie möglich! Einer meinte zu meiner Betreuerin ob ich nicht länger bleiben könnte und ab jetzt alle Deutschkurse übernehmen könnte...

Ich glaube ich kann wirklich zufrieden sein. Es war wirklich sehr sehr toll und was für großartige Jugendliche Solche Schüler möchte ich bitte ab jetzt immer haben. Ich bin mit meinem Praktikum super zufrieden es hat sehr viel Spass gemacht und ich hab sicher viel mitgenommen, außer der mexikanischen Geschenke. Fotos von meiner Prepa und den Schülern können nun auch bewundert werden. 

Ansonsten neigt sich meine Zeit in Guadalajara dem Ende zu. Gleich kommt Esme und wir machen was, morgen gibts Abschiedsessen mit dern Family, übermorgen mit Mar, meiner neuen Gastschwester...

Achja noch eine kleine Anekdote für alle, die es nicht bei facebook gelesen haben. Ich bin heute in die Apotheke um mir neues Antibiotikum zu holen, was ich hier ja aus irgendwelchen Gründen einfach so bekomme. Die Frau hats mir auch diesmal wieder mitgegeben und mir dazu noch angeboten, mir 3 Flaschen zum Sparpreis zu verkaufen! :D 

Alles Liebe

21.9.12 00:23


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Guayabaya

Das Praktikum ist sehr schön und macht Spass...nach der ersten Klausur blieben von 35 tapferen deutschwütigen Mexikanern immer noch ca 25 übrig die mitmachen wollten.

 

Letzte Woche fiel einmal der Unterricht aus, weil irgendeine Wahl vom Univorstand war (was das mit der Schule zu tun hat, weiß ich nicht) und es gab ein Riesen Chaos. Meine Schule ist, wie alles hier, durch einen hohen Zaun mit Soicherheitspersonal abgesichert aber trotzdem konnten Schüler rein kommen, alle Wahlurnen klauen und den einen Socherheitsmann anschließend überrumpelt und wegrennen. Die  Polizei war 5 Minuten später da , alle natürlich schon weg und ich stand neben meiner Betreuerin mit offenem Mund und konnte das alles nicht fassen. Mexikanische Politik!

 

Dienstag Abend sank das Niveau des Tages dann weiter, als wir zum Wrestling gingen. Es kämpfen irgendwelche Maskenmenschen miteinander (war alles offensichtlich abgesprochen), während das Publikum auf den teuren Plätzen das Publikum auf den billigen Plätzen mit "pinche pobres" (sowas wie ihr scheiß armen) und die der billigen Plätze die anderen mit "Putos los de abajo" beschimpften. Das Highlight das Abends war ein dicker Mann namens "porky" der einen Bauchplatscher auf seine zwei Gegner machte. In den Pausen kamen irgendwelche Table Dancerinnen unter Gejole auf die Bühne und heizten die Männer ein! Ja! Erfahrung!

Ansonsten vertrag ich das Essen hier gerade überhaupt nicht aber ich erpar euch die Einzelheiten.

 

Gestern NAcht sollte ganze Mexiko am feiern sein. Leider fiel die Party ins Wasser. Es hat in ganz Guadalajara so geregnet, dass niemand das Haus verlassen konnte. Vorher war ich mit Mar (meiner Gastschwester), ihrem Bruder und seiner Freundin Kutsche fahren. Ich hatte mal wieder BAuchweh und die Tage vorher so hohes Fieber gehabt, dass ich "Emotionen in Eistüten verpackt" und "in Kapiteln geschlafen habe." Aber an dem Abend wollte ich trotzdem los und so fuhren wir in einer "calandria" einer kutsche durch die stadt. der höhepunkt war, als wir mit der kutsche auf den vorschlag von luis, mars bruder, durch den drive in bei mc donalds gefahren sind und dort eis bestellt haben. Das wir ziemlich witzig, ich hab mich nciht mehr wirklich einbekommen. Danach begann der Regen, der die ganze Nacht gedauert hat...

 Heute war ich am Lago de Chapala und dort war es wirklich sehr schön, es ist toll aus dieser Stadt herauszukommen...Fotos folgen. Die letzte Woche in Guadalajara bricht an.  

17.9.12 04:02


Guanajuato

Letztes Wochenende war ich mit Franzi und Tanja in Guanajuato. Im Gegensatz zu Guadalajara ist Guanajuato überschaubar und sehr hübsch. Überall sind bunte Häuser zu sehen, die Straßen schlingeln sich durch die Stadt und man läuft meist entweder bergauf oder bergab.


Gleich am ersten Abend haben wir ein super Restaurant entdeckt in dem ich dann endlich, lieber Chris, Chilaquiles Rojos gegessen habe (zugegebenermaßen als Abendessen). Das sind Nachos mit roter Sauce, Käse und natürlich Bohnenmuß (yeah!) Es war auch wirklich total lecker! Generell zum mexikanischen Essen, es gibt meist Tacos und eigentlich immer „Frijoles“ also Bohnen meist in Form von Muß und ja das Essen ist meistens auch recht scharf. So ein Essen kostet nebenbei bemerkt, 40 Pesos also ca 2,50 ! Besser als jedes Mensaessen :D Am nächsten Abend waren wir ein wenig abenteuerlustiger und bestellten uns enmoladas de queso, das sind mit Käse gefüllte Tacos in einer schokoartigen Sauce mit...Bohnenmuß! Es schmeckte...interessant. Ich hab am meisten davon gegessen, was auch daran liegen kann dass ich erkältet bin und nicht soviel schmecke.


Die Erkältung habe ich mir wohl von den zahlreichen Klimaanlagen geholt, die ich meistens absolut überflüssig finde. So heiß ist es hier auch wieder nicht.


Außerdem habe ich nun endlich meinen ersten Tiquila getrunken. Hm...ich mag immer noch keinen Tiquila aber als guter Turi muss das wohl. Er schmeckt aber wirklich milder als der deutsche. Und wir waren in einer Karaoke Bar und wollte eigentlich „Mama Mia“ singen aber leider gab es nur sowenig Auswahl auf Englisch, dass wir dann bei „Let it be“ gelandet sind. :D Ansonsten trinke ich hier meist Wasser oder Agua Fresca, frisch gepresster Fruchtsaft von Melone oder Limone oder Mango zB.


In Guanajuato wurden wir leider exorbitant viel angebettelt, sogar von einem kleinen Mädchen, was vielleicht vier Jahre alt war. Es gibt leider doch sehr viel Armut hier, wobei es mir nicht so stark auffällt wie damals in Peru.


Morgen (heute ist Sonntag und meine Internetverbindung funktionniert nicht) schreibe ich meine erste von zwei Klausuren mit meiner Klasse. Ich bereite also 25 Fragen vor, jede gibt 5 Punkte und es dreht sich alles um das Thema: Sich vorstellten, Zahlen von 1-20 und die Verben: sein, wohnen und leben. Ich bin gespannt, wie es so läuft.


Ansonsten fliege ich am 23.9. in die Karibik! Kaum zu glauben aber wahr! Ich freue mich wie ein Schnitzel und werde danach wohl völlig pleite sein aber hey, ich hab die Karibik gesehen! Glücklicherweise reise ich diesmal auch nicht alleine das heißt ich muss keinen Hostelsmalltalk starten und alleine in Nationalparks fahren aus denen ich dann nicht mehr wegkomme...


Ich grüße euch ganz lieb aus Mexiko und hoffe es geht euch allen gut! Ich vermisse deutsches Brot

11.9.12 22:15


Loncho

Nun ich habe leider nicht soviel Zeit um zu schreiben bzw auch keine Lust bin ja weit weg. Aber nun folgt mal wieder ein Eintrag.

Die erste Woche war nicht so ganz leicht, ich hatte durch die Klimaanlagen permanent entzündete Augen, habe 2 Stunden von meinem Praktikum weggewohnt und das beste war... ich habe mir Parasiten eingefangen (alle die meine Blogadresse haben kommen mit dieser Information klar nehm ich an). Nach einer eingehenden Selbstdiagnose gefolgt von einer lebhaften Vorstellung ich würde gerade von innen aufgefressen werden fuhr mich mein Gastbruder zur Apotheke und ich musste irgendwelche Tabletten schlucken. Seitdem bin ich Amöbenfrei und esse auch keinen Salat mehr. War unlustig. Eingwöhnen ist manchmal nicht so leicht und mich hats wirklich aus den Latschen gehauen.

Nun habe ich mich eingelebt. Das Praktikum ist wirklich toll und die Schüler sind super, leider konnte ich letzte Woche wegen der Amöbensache kaum unterrichten.  Ich bin außerdem in die Innenstadt gezogen, weil der Weg einfach zu lang war... meine Gastfamilie hatte das vorgeschlagen und so wurde das arrangiert. Nun lebe ich mitten in der Stadt in einer Studentenbutze mit Mar, einer total süßen Mexikanerin und ihrem Mitbewohner. Beide designen und nähen Klamotten so dass das Haus ein einziger Nähsalon ist. An den Wänden hängen Bilder von Zama, der gerade schief singend seit einer Stunde das gleiche Lied hört und Klamotten näht. Ich fühl mich hier sehr wohl.

Am Wochenende war ich in Tiquila und bei Pyramiden. Die Fotos dazu habe ich schon hochgeladen. Der Ausflug war ziemlich gut, außer dass ich keinen Tiquila getrunken habe weil Tabletten und so. Abends war ich dann auf einem Festival, bei dem wir die meiste Zeit damit verbracht ahben uns durch Menschenm,assen zu kämpfen Aber es war gut.

Ich habe anschließend bei Franzi geschlafen und wusste nicht, dass ich am nächsten Tag in die Nachbarwohnung einziehen würde. Was für ein Zufall! Naja ich glaube ja nicht an Zufälle. 

Ein Beispiel für die Herzlcihkeit der Mexikaner. Ich habe bei Franzi auf einer Art Sofa geschlafen mit der Decke, die sie noch aus dem Flugzeug hatte...als ichspäter aufgewacht bin, hatte ich zwei Decken Ihre Mitbewohnerin hat mir also obwohl sie mich kaum kennt eine zweite Decke gegeben...Genauso wie meine Gastfamilie. Als sie mir vorgeschlagen haben, Familie zu wechseln, meinten sie die Hauptsache sei, dass es mir gut gehe... Die Mexikaner sind hier einfach sehr sehr herzloich und hilfsbereit. 

Und entgegen meiner Erwartungen werde ich hier kaum angegraben. Vielleicht liegt es an den dunklen Haaren die ich in Chile nicht hatte... Ich fühl mich wie gesagt wirklich wohl hier mit den Menschen. Ich denke man kann viel von ihnen lernen. Ich bin sehr froh, so tolle Menschen hier kennen gelernt zu haben.

 Jetzt noch zum Oxxo Phänomen. Oxxo ist überall, man kann ihm nicht entkommen, er hat 24 Stunden am Tag auf und man kann dort Tacos, Nachos und Willy Wonka Schokolade kaufen. Hat man Wetterbedingt mal wieder Durst sieht man alsbald ein Oxxo Zeichen und weiß, dass man nicht verdursten wird.

 Sonntag bin ich ausversehen bei einer Mariachi Parade gelandet da ich den falschen Bus genommen habe. Umwege sind also manchmal sehr nützlich im Leben. Mariachi sind die traditionellen Musiker Mexikos. Es war sehr beeindruckend zwischen den ganzen Menschen zu stehen, die mit den MAriachi der Parade zusammen gesungen haben. Ein kleines bisschen mexikanische Kultur

 Es sind ja schon Fotos von Tiquila online weitere werden folgen...

 

4.9.12 23:53


Bäm

So fühlt es sich also an in einer 6 Millionen Stadt zu leben. Ich bin wirklich völlige geflasht. Mich hat es leider gleich weggehauen so dass ich wenigstens Zeit zum schreiben habe. Ich habe keine Ahnung ob ich viel schreiben werde, da ich viel unterwegs bin aber ich kann ja mal loslegen. Mexiko ist...verrückt. Ich dachte ich sei durch Chile und Peru darauf vorbereitet worden aber nein. Die Tatsache, dass ich in einer Großstadt lebe macht das ganze noch verrückter. Bei mir ist leider nicht alles so gelaufen wie es sollte. Momentan habe ich einen Anfahrtsweg zu meinem Praktikum von 2 Stunden. Ich werde die nächsten Tage die Familie wechseln, was mir sehr leid tut da meine Gastmutter eine wundervolle knuddelige Person ist. Ich mache Praktikum an einer sogenannte Preparatoria. In Mexiko gehen Schüler 6 Jahre an die Primaria, 3 an die Sekundaria und weitere 3 an die Preparatoria. Ich bringe dort Schülern (nein ich werde nicht SuS schreiben haha, kleiner Pädagogieninsider) Deutsch bei und die Jugendlichen sind toll! Gestern habe ich angefangen und es war großartig weil sie mega motiviert sind. Ich unterrichte Montags bis Donnerstags von 13:15-14:45. Leider konnte ich diese Woche nur einmal unterrichten, da ich krank bin. Meine Gastmutter wundert das nicht, da sie meint ich müsste mich erstmal an die ganzen Bakterien hier gewöhnen. Mit mir hier sind 12 andere Deutsche wovon die meisten sehr nett sind, sie sind auch alle bei Gastfamilien untergebracht und haben im Gegesatz zu mir alle das Glück irgendwo in der Stadt zu wohnen. Aber ich werde ja bald wechseln. Mein erster Eindruck zu Mexiko. Es ist ser veramerikanisiert! Da meien Schwester Amerikanerin ist und ich ein paarmal dort war, weiß ich wovon ich rede. Andererseits ist es sehr "südamerikanisch". Die Menschen hier sind alle wahnsinnig nett und hilfsbereit. Dienstag habe ich mich den halben Tag von einem Ort zum nächsten durchgefragt. Übrigens zu der Aussage Mexiko sei gefährlich. Ich glaube nicht, dass es gefährlicher ist als Peru. Sollte ich hier nicht überleben, dann weil ich in Guadalajara unter ein Auto gekommen oder in den mexikanischen Gurkenbussen bei dem Fahrstil vorne durch die Windschutzscheibe geflogen bin. Ein Erlebnis diese Busse! Wenn er anhält und man nicht innterhalb von 2 Sekunden einsteigt wird das nix. Es gibt hier keien Bushaltestellen und der Bus fährt auch öfters mal einen Umweg so dass man sich mit Durchfragen irgendwie durchschlagen muss. Im Bus angekommen sollte man sich möglichst weit vorne platzieren und hoffen, dass man die Fahrt überlebt. Während der Fahrt gibts immer was zu sehen: Irgendwelche Frucht oder Tacostände in de Straßen zum Beispiel. Das Leben hier spielt sich viel mehr draußen ab als in Deutschland. Ansonsten zum Wetter: Ich habe das Händchen dafür immer zur Regenzeit an den jeweiligen Orten zu sein. Hier ist es jedoch meistens schön. Gerade donnert es so vor sich hin (es ist 17 uhr). Gestern hat es so gewittert, dass die Straßen sich in Flüsse verwandelt haben und wir barfuss durchlaufen mussten. Von Regenrinnen hat hier noch niemand was gehört. Nun zu den mexikanischen Mücken. In meinem Zimmer befinden sich immer so ca 3-6 Mücken. Es gibt Typ:" Mosco" , "Mosca" und "Mosquito" die sich von ihrem wundervollen Summton unterschieden sollen, wie meine Gastmutter sagt. Generell, falls es wen interessiert, summen die Mücken hioer ca 2 Oktaven höher als sie es in Deutschland eh schon tun, was extrem nervtötend ist. Dagegen hilft nur die sehr amerikanisch aussehende , tennisschlägerähnliche Klatsche, die jede Mücke mit einem Elektroschock zur Strecke bringt. Nun denn ich werde wieder ins Bett gehen, damit ich mal wieder gesund werde. Liebe Grüße
31.8.12 00:05





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